Dienstag, 10. Januar 2017

drei, zwei, eins ... DEINS?

Es gibt ja so Schnitte, die begeistern Große und Kleine. Zu gern hätte ich euch heute drei von dieser Sorte gezeigt aber die Leseherzen nach dem Tutorial von was eigenes sind bislang jedes mal SO schnell weg gewesen, dass es von ihnen nicht ein einziges Foto gibt! *lach*

Also gut, bleibt immerhin noch zwei Projekte dieser Kategorie zu zeigen, bei denen ich gerade eben schnell genug mit Fotografieren war ... Es sind eine Tasche und ein Kissen, beide nach kostenlosen Anleitungen entstanden und schon mehrfach genäht.


Die Tasche nach einem Schnittmuster von Swoon Patterns
trägt den klangvollen Namen Laney Reversible Hobo Bag.


Dabei ist "Laney" mehr Beutel als Tasche, denn die einzige Verschlussmöglichkeit sind zwei mittig eingenähte Bindebänder. Sie ist 38 cm breit, 25 cm hoch, 15 cm tief und damit ebenso handlich wie geräumig.


Womöglich ist es eben diese Unkompliziertheit, die "Laney" auch bei den "kleinen Mädels" so beliebt macht. Dies ist schon die zweite Tasche, welche kurz nach Fertigstellung direkt in Tochterbesitz übergegangen ist. Also sagt nicht, ich hätte euch nicht vorgewarnt, falls ihr euch selbst mal so eine Tasche nähen wollt oder auf die Idee kommt, einer Freundin eine solche Hobo Bag schenken zu wollen ...

 
Vierzehn Schnittteile braucht es für diese Tasche. Ungeachtet der vielen Kombinationsmöglichkeiten die sich daraus ergeben, habe ich nur einen einzigen Stoff verwendet, diesen dafür von beiden Seiten. Paspel und Bindebändchen aus passendem Uni- Stoff dazu und gut. Die bauchige Form erhält die Tasche übrigens allein durch die ausgeklügelte Schnittführung.


Die Nahtzugabe von 1/2 Inch ist in den Schnittteilen bereits enthalten und mit einem kleinen Trick, den ich euch bereits letzte Woche verraten habe, auch ganz einfach einzuhalten. Und damit auch die Paspel an genau der richtigen Stelle sitzt, ist dieser kleine Inch- Rechner sehr hilfreich.

Tja, und das Kissen ...


... ist nach meiner eigenen kostenlosen Nähanleitung entstanden, welche ich im Rahmen der "DIY gegen Novemberblues Blogtour" im letzten Jahr für euch geschrieben habe. Hierfür habe ich einen wahren Charmpack- Schatz verwendet! Und weil es die Beschenkte mit den "matching points" beim Patchwork sehr genau nimmt und sich sogar an einem Millimeter Versatz der Nähte stört, habe ich mir wirklich alle Mühe gegeben ...


... und jede einzelne Naht ganz genau festgesteckt. Ob das ihre Tochter jetzt allerdings interessiert?!? *lach* Ich glaube fast, der coole Fuchs war da überzeugender. *hihi*



Also ihr Lieben, falls ihr auf der Suche nach einer Geschenkidee für Große oder Kleine seid, so kann ich euch diese Beiden hier nur empfehlen. Und solltet ihr die "Laney Bag" oder das "Charmpack Kissen" für euch selbst nähen wollen - Schreibt euren Namen dran!!!


Ich wünsche euch einen fröhlichschönen Tag!
herzlichst, eure Gesine





Samstag, 7. Januar 2017

Stoffe vorwaschen oder nicht, DAS ist hier die Frage.

Hallo ihr Lieben,
freilich werfe ich heute nicht nur einfach so die häufig gestellte Frage: "Soll man Stoffe eigentlich vorwaschen oder nicht?" in den Raum, sondern ich möchte euch gern dazu einladen, gemeinsam mit den sechs Köpfen, des "6 Köpfe 12 Böcke Quilt Along" auf die Suche nach Antworten zu gehen. 


Ich finde es ganz und gar wunderbar, dass auch die anderen fünf Köpfe heute hier etwas aus dem Nähkästchen plaudern. Dabei werdet ihr sehr schnell feststellen, dass es auf diese eine Frage nicht einfach nur DIE eine richtige Antwort gibt und wie so oft mehrere Wege zum Ziel führen. Unser Ziel ist es dabei, dass jeder von euch, der sich vielleicht noch unsicher ist, seinen Weg findet. ♥


Also denn mal los!
Wie ist das nun mit dem Vorwaschen oder Nicht- Vorwaschen meine Damen?

 

Dorthe von lalala - Patchwork:
"Meine Stoffe wasche ich nicht vor. In meine Quilts vernähe ich wirklich nur qualitativ hochwertige Patchworkstoffe. Die sind zwar etwas teurer, aber die Anschaffung lohnt, denn schließlich stecke ich viele, viele Stunden in so ein Projekt und der Quilt ist dann umso länger, sogar Jahrzehnte, einsetzbar. Früher habe ich den Aufwand mit dem Vorwaschen betrieben und nie erlebt, dass ein Stöffchen mal eingelaufen ist oder abgefärbt hätte. Vor den Zuschneiden werden die Stoffe ordentlich heiß gebügelt, manchmal auch mit Dampf und dann gehts auch schon los an´s Nähen. Wenn der Quilt ziemlich bunt oder kontrastreich geworden ist, kommt in die erste Wäsche ein Farbtuch mit rein."


Andrea von der Quiltmanufaktur:
"Ich persönlich wasche nie mehr vor, weil ich häufig zusätzlich Stoffe aus meinem Vorrat verwende und den Überblick verloren habe, ob die nun schon mal in der Waschmaschine waren oder nicht. Beim Waschen gehen die wirklich guten, hochwertigen Patchworkstoffe maximal 3% ein. Das ist nichts bei den kleinen Teilen, die man so verarbeitet. Außerdem wird beim Bügeln mit Dampf schon viel von diesem Schrumpfeffekt vorweg genommen. Bleibt also noch ein Argument, das Ausbluten der Stoffe. Hier verwende ich immer eine ganze Packung Farbfangtücher beim ersten Waschen des Quilts. Bei einem durchschnittlichen Packungspreis von 1,50 € kann man das ruhig machen.
Meinen Kunden hingegen empfehle ich immer das Vorwaschen, wenn sie für ein bestimmtes Projekt einkaufen. Wobei die Stoff nicht unbedingt in die Maschine müssen. Ein handwarmes Waschen mit Waschpulver im Waschbecken, feucht aufhängen und später die Restfeuchte mit dem Bügeleisen raus bügeln, verhindert ebenso das Einlaufen und Ausfärben. Precuts werden nie vorgewaschen!"


Katharina greenfietsen:
"Ich habe vom ersten Tag an alles vorgewaschen. Letztes Jahr habe ich dann gedacht: "Hm, muss das wirklich sein?" und aufgehört, vorzuwaschen. Ich bin damit aber nicht so gut zurechtgekommen. Oft sind in neuen Stoffen so hartnäckige Falten drin, dass ich die kaum rausbekomme. Außerdem sind sie oft sehr glatt und flutschig. Wenn die Stoffe dann einmal eine Runde in der Maschine gedreht haben und mit unserem harten Wasser in Berührung kamen, sind sie viel griffiger und lassen sich viel besser zuschneiden und nähen. Ich habe mich auch deshalb dazu entschlossen, doch wieder vorzuwaschen, weil ich keinen gemischten Stoffvorrat haben möchte. Natürlich hat das Vorwaschen auch Nachteile. Dessen bin ich mir bewusst. Aber unterm Strich komme ich mit vorgewaschenen Stoffen besser zurecht."



Nadra von ellis & higgs:
"Ich wasche meine Stoffe gar nicht mehr vor, das ist mir einfach zu zeitaufwendig, die Haushaltswäsche reicht mir schon. Und ich gebe zu, ich habe erst einen Quilt in der Waschmaschine gewaschen. Der besteht aus vielen ganz bunten Stoffen und hat sich nicht verfärbt. Aber darauf sollte man es wohl nicht ankommen lassen, ich weiß dass viele Patchworker mit Farbfangtüchern waschen. Das probier ich aus, sobald ich mal wieder in die Verlegenheit kommen sollte. Ich schwöre auf Sprühstärke, die dient mir als Vorwasch-Ersatz, zumindest was das Schrumpfen der Stoffe angeht. Sie vereinfacht das Zuschneiden und Nähen ganz enorm. Ich werde in Kürze einen Beitrag dazu auf meinem Blog veröffentlichen, es gibt nämlich ein paar Dinge, die man beachten muss, um ein gutes Ergebnis zu bekommen…"


und Verena von Einfach bunt ...:
"Ich bin Vorwäscherin. Warum? - Zum Einen, weil Baumwollstoffe ausbluten können. Das heißt, dass der Stoff überschüssige Farbe verliert, die dann im Waschwasser ist und eventuell von helleren, nicht so sehr mit Farbe gesättigten Stoffen aufgenommen wird. Zum Anderen, weil Baumwollstoffe einlaufen können. Bei der Verarbeitung werden die Baumwollfasern gedehnt. Diese Dehnung wird unter Einfluss von Wasser und Wärme zum Teil rückgängig gemacht und der ganze Stoff schrumpft. Ich fühle mich also auf der sicheren Seite, wenn ich meine Stoffe vorwasche. Stoffstücke von bis zu 60 cm lege ich einfach ins Handwaschbecken, lasse heißes Wasser (das hat bei uns schon so 50°) drauflaufen und gebe ein kleines bisschen Waschmittel dazu (damit es gut riecht). Wenn ich sehe, dass das Waschwasser farbig wird, bade ich den Stof nochmal in frischem Wasser. Wenn ich mehrere Stoffstücke habe, schleudere ich sie in der Waschmaschine und gebe sie dann in den Trockner zum Antrocknen bis bügelfeucht. Dann werden die Stoffe mit Sprühstärke eingesprüht und gebügelt.
Der Vorteil ist, dass es kein unterschiedliches Einlaufen von Stoffstücken verschiedener Hersteller, kein Einlaufen meiner fertigen Decke und kein Ausbluten in andere Stoffe gibt. Der Nachteil dabei ist ein ganzes Stück Arbeit mehr! Wenn ich beim Bügeln nicht aufpasse, dann verziehe ich den nassen Stoff und er ist nie mehr so schön gerade, wie er vor dem Waschen war. Wenn ich faul bin oder keine Zeit habe, dann bügele ich meine Stoffe ganz ordentlich mit Dampf, damit sie einlaufen können, gebe bei der ersten und zweiten Wäsche einige Farbfangtücher mit in die Waschmaschine und sehe zu, dass der Quilt rasch trocknet."



 Tja, das waren jetzt schon eine ganze Menge Anhaltspunkte! Vielen Dank ihr Lieben!

und jetzt komme ich: 
Und sage, dass ich bekennende Nicht-Vorwäscherin bin und bisher noch nie Sprühstärke verwendet habe. (Bekleidungsstoffe wasche ich immer direkt nach dem Kauf. So muss ich später nicht mehr überlegen, ob ich das nun bereits erledigt habe oder nicht.) Für meine Patchwork- Arbeiten verwende ich ausschließlich Stoffe guter Qualität. Denn die ins Nähen investierte Zeit zahlt sich so in langer Lebensdauer und Freude am Werk aus. Ganz nach dem Motto "gut gebügelt ist halb genäht" bügele ich die Stoffe bevor es los geht gern mit ordentlich Dampf. Dann liegen sie schön glatt und lassen sich leicht zuschneiden. Es ist inzwischen mehr als neun Jahre her, dass ich meinen ersten Quilt genäht habe. Seitdem sind noch viele Weitere hinzugekommen. Sie alle sind in ständiger Benutzung und werden somit auch regelmäßig gewaschen.


Bei allen verwendeten Farben und Kontrasten haben die Stoffe dabei bisher noch nie "ausgeblutet". Quilts bekommen bei mir stets den schonendsten Schonwaschgang meiner Waschmaschine bei 30 Grad mit verminderter Schleuderzahl, Schonwaschmittel und Farbfangtüchern verordnet. Danach ziehe ich sie in Form und lasse sie über dem Wäscheständer liegend trocknen. Das funktioniert für mich sehr gut. Übrigens sind auf dem oberen Foto "NUR" die Quilts zu sehen, die noch bei uns wohnen. *lach* 


Lässt sich Folgendes festhalten:


die Vorteile des Vorwaschens sind:
♦ Baumwollstoffe können unterschiedlich stark einlaufen. Sind die Stoffe vorgewaschen, verzieht sich der Quilt nach der ersten Wäsche nicht.
♦ Vor allem blaue, violette und dunkelrote Stoffe können ausbluten und während der Wäsche ihre Farbpigmente auf hellere Stoffe übertragen. Ein Tipp einen Stoff auf Farbechtheit zu prüfen ist: ein kleines Stück davon abzuschneiden und es in ein Glas mit lauwarmem Wasser zu legen. Bleibt das Wasser klar, braucht ihr den Stoff auch nicht vorzuwaschen. Gibt der Stoff aber Farbe ab, dann wascht ihn so lange, bis das Wasser klar bleibt.
♦ Ein wichtiger Aspekt für Allergiker: Rückstände chemischer Substanzen werden beim Vorwaschen entfernt.

die Gegenargumente des Vorwaschens lauten:
♦ Das Vorwaschen stellt keine Garantie für die Farbechtheit dar.
♦ Sogenannte Farbfangtücher können während der Wäsche überschüssige Farbe aufnehmen. 
♦ Einfaches Dampfbügeln kann den Schrumpfeffekt der Stoffe vorwegnehmen.
♦ Ansonsten ist die Schrumpfung bei den kleinen Stoffteilen, wie sie für Patchwork verwendet werden, kaum zu bemerken.
Precuts wie Charm Packs, Jelly Rolls und Co. werden nie vorgewaschen, da sie ausfransen und unbrauchbar werden können.
♦ Zum richtigen Gebrauch von Sprühstärke könnt ihr bald bei Nadra mehr lesen ...

Darauf bin auch ich sehr gespannt, denn man lernt ja nie aus. Und ich hoffe, wir konnten euch heute dabei helfen, DEN FÜR EUCH RICHTIGEN WEG zu finden.




Mit unseren Tutorials begleiten wir euch gern bis zur Fertigstellung eures Quilts. Schaut dazu unbedingt auf allen sechs Blogs vorbei! Überall werdet ihr wertvolle Informationen finden. 

 Nadra von ellis & higgs 
Andrea von der Quiltmanufaktur
 Verena von Einfach bunt
Katharina greenfietsen
Und auch bei mir gibt es bald weitere Tipps.

Auf diesen sozialen Kanälen halten wir euch über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden:
Facebook *wo wir gestern die EINTAUSEND - Mitglieder - Marke geknackt haben!*

Wenn ihr Fragen habt, immer raus damit!


 Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende,
eure Gesine



  Instagram

Dienstag, 3. Januar 2017

6 Köpfe - 12 Blöcke ★ LOS GEHT´S!!!

Mit dem Beginn eines hoffentlich für uns alle guten, gesunden und glücklichem neuen Jahres,
hat auch unser angekündigter 6 Köpfe - 12 Blöcke Quilt Along begonnen!

Und ich freue mich RIESIG, dass so viele von euch bereits mit an Bord sind!
♥ Seid alle herzlich Willkommen! ♥
Ich bin glücklich, mit euch ALLEN gemeinsam in diesem Jahr einen Quilt zu nähen.
Ich danke Dorthe für die grandiose Idee
und auch dafür, dass sie mich zu einem der sechs Köpfe ernannt hat,
die dieses Spektakel für euch ausrichten dürfen!

Es ist unfassbar großartig, was unser Projekt in den ersten Tagen bereits für große Kreise gezogen hat!


Unsere Facebook- Gruppe zählt bereits weit über 700 Mitglieder,
sie dient dem zusätzlichen Austausch und ist in keinem Fall Bedingung.

Auch bei Instagram lohnt es sich, dem Hashtag #6köpfe12blöcke
etwas Aufmerksamkeit zu schenken, denn er füllt sich zusehens.

Bei Flickr findest du uns ebenso,
während die Patchworkgilde Deutschland e.V. ihren Mitgliedern unseren Quilt Along empfiehlt.


Falls Einige von euch es irgendwie geschafft haben sollten, bisher noch nichts von diesem Projekt zu hören *hihi* oder noch unentschlossen sind, ob sie mitnähen sollen oder nicht ... macht es euch gern ein bisserl gemütlich und ich erzähle euch, was es dazu zu wissen gibt ...

Die sechs Köpfe, das sind Dorthe von lalala - Patchwork, Nadra von ellis & higgs, Andrea von der Quiltmanufaktur, Verena von Einfach bunt ..., Katharina greenfietsen und ich. Jeweils zum Anfang eines jeden Monats wird euch eine von uns ein ausführliches Tutorial zum Nähen eines traditionellen Patchwork- Blockes vorstellen. Welche das im Laufe des Jahres sein werden, ist unsere Überraschung für euch. Fest steht, wir stehen euch jederzeit für Fragen zur Verfügung und begleiten euch mit Tipps und zusätzlichen Anleitungen durch den kreativen Prozess, bis ihr am Ende euren eigenen Quilt in den Händen haltet.


Die Anleitung für den ersten Block ist pünktlich zu Jahresbeginn bei Dorthe erschienen. Bei ihr findet ihr auch die dazu gehörige Linkparty. Im Februar geht es dann bei Nadra weiter ...

Heute möchte ich euch gern meinen "Rolling Stone", den ersten Block unseres Quilts, zeigen und währenddessen ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Dabei gilt wie so oft, dass es immer mehrere Wege zum Ziel und unterschiedliche Sichtweisen der Dinge gibt. In diesem Sinne, los geht´s!

Meine Stoffwahl!
... war relativ schnell getroffen. Ich mag es gerne bunt und so entschied ich mich für "Little Ruby" auf "Bahama blauem" Hintergrund. Dieses Blau ist eine meiner Lieblingsfarben aus der Kona Cotton Serie, sie wirkt auf mich stets wolkenleicht und fröhlich. Auch die Stoffdesigns von Bonnie & Camille stehen bei meinen Favoriten recht weit oben und das "Little Ruby" Layer Cake habe ich mir gesichert, sobald es erschienen war. Die darin enthaltenen 42 Stoffquadrate mit jeweils 10" Kantenlänge  bieten genügend Material und Potential, um ein wunderschöner Quilt zu werden. Denn farblich in schönstem Maße aufeinander abgestimmt, ergeben sie bereits eine perfekte Harmonie. Noch dazu haben die kleinen All- Over- Muster wenig Negativräume (freien Hintergrund) und lassen sich so bestens in Patchworkblöcke einarbeiten. 


Auf unserer Checkliste empfehlen wir die Stoffmenge von je einem Fat Quarter pro Block. Dies ist eine gute und realistische Richtlinie. Doch hängt der Stoffverbrauch darüber hinaus auch von euren Plänen ab. Deswegen findet ihr HIER und HIER gute zusätzliche Tipps. Und unser Ausmalblatt des ersten Blockes bildet eine weitere Hilfestellung zur Entdeckung der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des "Rolling Stone".


Mein Werkzeug.
Ein Patchwork- Lineal, Rollschneider, Schneidematte und dazu einen Trickmarker - das sind die wichtigsten Utensilien. Wir nähen die Blöcke in Inch. Warum? - Das könnt ihr HIER nachlesen. Mein Inch- Lineal ist 6" x 12" groß. Für größere Zuschnitte verwende ich mein 60- Zentimeter- Lineal (schlicht, weil es sich bereits vor "Inch-Zeiten" in meinem Besitz befand) und die mit Inch- Maßen bedruckte Seite meiner Schneidematte.


Da wir die Maßeinheit Inch benutzen, ist auch ein Viertel- Inch- Nähfüßchen eine feine Sache. Aber Bedingung ist er nicht, denn es geht auch ganz einfach ohne ihn! Ich selbst habe mir mein Viertel- Inch- Nähfüßchen erst lange Zeit später besorgt und mir bis dahin mit folgendem einfachen Trick ausgeholfen. Manche von euch erinnern sich bestimmt noch daran, allen Anderen zeige ich es heute gern noch mal.


Ihr braucht dazu nicht mehr, als etwas Washi- Tape. Mit diesem farbigen Klebeband markiert ihr euch einfach die entsprechene Nahtzugabe direkt auf der Stichplatte und führt beim Nähen den Stoff entlang dieser Linie. Und sagte ich vorhin noch, dass es immer mehrere Wege gibt, so findet ihr heute HIER auch einen Weiteren.


Ich habe mit einer 70er Nadel und einer Stichlänge von 2.0 genäht, so wie ich es beim Patchworken immer tue. Auf diese Art bleiben die Nähte recht stabil, selbst wann man sie im Laufe des Arbeitsprozesses direkt wieder zerschneidet, um sie dann irgendwie anders wieder zusammen zu setzten - patchworken eben! *lach*
Ich habe mich für weißes Garn entschieden. HIER könnt ihr mehr zu "grauem Maus Garn" lesen - auch ein schöner Tipp.

Mein "Rolling Stone"- Block.
In Dorhte´s wunderbarem Tutorial für diesen Block erklärt sie euch Schritt für Schritt und mithilfe vieler anschaulicher Bilder, wie das Nähen funktioniert. Hier noch ein kleiner Tipp aus meinem Nähkästchen dazu: wenn beim Zusammennähen der neun Elemente des Blockes, die "Square in a Square - Blöcke" oben liegen, fällt es sehr viel leichter, genau den Eckpunkt des Quadrates zu treffen und im Ergebnis wunderschöne Ecken zu erhalten.


Und so entsteht wie durch Zauberhand der erste Block unseres "6 Köpfe - 12 Monate -Quilts".


Diesen Block zu nähen hat mir SO viel Spaß bereitet, dass ich mir zum Einen diese Multiplikationsspielerei nicht verkneifen konnte ...


und zum Anderen ernsthaft überlege, gleich noch einen "Rolling Stone" zu nähen. Nur die Malvorlagen muss ich mir dann wohl noch einmal neu ausdrucken! *lach* Den ersten Schwung haben sich nämlich meine Mädels in null Komma nichts geschnappt!


Also ihr Lieben, seid ihr auch dabei?
 Sehen wir uns auf der Linkparty,
bei Instagram unter #6köpfe12blöcke und #12blöckejanuar,
Facebook oder Flickr?
Ich freue mich auf EUCH und sende euch fröhlich bunte Grüße,
eure Gesine


P.S. Nicht verpassen! Bald gibt es weitere Tipps zum Thema Patchwork von mir.


Follow on Bloglovin 

Verlinkt: Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday und Lovely Precuts Linkparty

Mittwoch, 28. Dezember 2016

ein Blick zurück ♥ ein Blick nach vorn ♥ und ein dickes DANKE ♥

Hallo ihr Lieben ♥

Während sich das Jahr so langsam dem Ende entgegen neigt,
ist es an der Zeit, einen Blick zurück zu werfen auf das was war. 
Ebenso den Blick nach vorn zu richten, auf das was da noch kommen mag
und *ganz wichtig* DANKE zu sagen.

Mit dem DANK an EUCH möchte ich beginnen, denn dieser liegt mir sehr am Herzen.
Danke ihr Lieben,
für´s da und dabei sein, ob als stiller oder gesprächiger Leser.
Danke für´s Mitfreuen, Mitfiebern, Anfeuern und Austauschen.
Danke für all eure lieben Worte und Aufmerksamkeiten.
Ich freue mich sehr, dass ihr mich durch mein kreatives 2016 begleitet habt.


Tja, und da war ja schon so einiges los ...


Ich habe sage und schreibe drei große Quilts genäht:

Einen als Geburtstagsgeschenk für einen Lieblingsmenschen,
einer entstand im Rahmen der Backyard- Roses- Blogtour als Geschenk für meine Mama
und ein sommerlicher Familienquilt, hat in diesem Jahr den Weg auf unser Sofa gefunden.

http://allie-and-me-design.blogspot.de/p/meine-quilts.html

An meinem Großprojekt, dem Jane and me Quilt, werde ich auch im nächsten Jahr fleißig weiter nähen
und euch diesbezüglich bald wieder auf den aktuellen Stand der Dinge bringen.


Von den kleinen Quilts sind es in diesem Jahr ebenso drei an der Zahl geworden.
Zu meinem großen Glück hat mir mein Herzensmann in diesem Jahr einen Nähtisch gebaut!


Und nun eignen sich Mini- Quilts ja nicht nur bestens dazu, neue Techniken auszuprobieren,
 sondern auch in schönstem Maße, ein solches Nähreich zu schmücken.


Und was an meinem "happy place" noch alles entstanden ist?
Eine ganze Menge an Taschen und Täschchen könnte man sagen! *lach*
Mit dem ersten Filigree Täschchen hat alles angefangen ...
Und so folgten danach nicht nur das Zweite, Dritte und Vierte,


sondern auch einige andere Taschen nach den Schnittmustern von Sara Lawson.
Damit nicht genug, habe ich eine handvoll wunderschöner Taschen- Schnitte von Sew Sweetness
für euch ins Deutsche übersetzt und eigens eine Linkparty für all eure ZauberWerke eingerichtet!

 Und apropos Linkparty - Der Weihnachtszauber ging in diesem Jahr bereits in die vierte Runde!
Dank euch zählt er bisher 439 zauberhafte Beiträge voller Rezepte, Näh- und Bastelideen.
Und Dank der Unterstützung von Philipp konnten auch in diesem Jahr wieder an jedem AdventsSonntag wunderschöne Preise unter allen Teilnehmern verlost werden.
Von Herzen DANKE dafür!



Doch da gab es ja noch mehr für euch!
habe ich auch einige neue Tutorials für euch geschrieben.


Eure drei Liebsten waren dabei "Ein Charmpack - Ein Kissen", das "fun and easy Hexagon Tutorial"
und das "Pinwheel Pincushion", welches Dank Instagram bereits um die ganze Welt gegangen ist.
Ich freue mich immer sehr, eure Projekte nach meinen Anleitungen zu sehen.

Und auch für mich gab es noch so viel mehr Grund zur Freude in diesem Jahr!
Da waren wunderschöne Offline- Treffen mit liebgewonnenen Freunden,
meine Aufnahme in das Cherry Picking Nähteam, bergeweise liebe Post
und all das werde ich mir in Gedanken und im Herzen bewahren,
...
während ich nun meinen Blick nach vorne richten möchte.
Denn ein neues Großprojekt, zu dem ich euch herzlich gern einladen möchte,
steht bereits in den Startlöchern!


Es ist DAS Quilt- Along für 2017
und ich bin glücklich, einer der sechs Köpfe zu sein,
die diesen PatchworkSpaß für euch ausrichten werden!


 Mit von der Partie sind:

 Nadra von ellis & higgs
Andrea von der Quiltmanufaktur
Verena von Einfach bunt ...
und Katharina greenfietsen

 Und ihr ja hoffentlich auch! ♥ Ich würde mich RIESIG darüber freuen!

 Jeweils zum Anfang eines jeden Monats wird ein ausführliches Tutorial zum Nähen
eines traditionellen Patchwork- Blockes erscheinen.
Der Startschuss fällt am 2. Januar bei Dorthe!

Doch welche Blöcke wir euch im Laufe des Jahres vorstellen werden,
das ist unsere Überraschung für euch!

So viel sei gesagt:

Jeder Block wird 12,5 Inch groß sein.
In unserer eigens dafür eingerichteten Facebook- Gruppe stehen wir euch jederzeit
für mögliche Fragen und den Austausch über unser gemeinsames Projekt zur Verfügung.
Am Jahresende soll ein Quilt aus unseren 12 Blöcken entstehen
und auch hierfür wird es ein umfassendes Tutorial geben.

Was ihr braucht um dabei zu sein, haben wir auf einer Checkliste für euch zusammen gefasst
und den Button unseres gemeinsamen Quilt- Alongs dürft ihr sehr gern mitnehmen.


Hach! Ich freu mich drauf!
Und werde mich jetzt mal an die Stoffauswahl setzen ...

Also denn ihr Lieben,
ich wünsche euch und euren Lieben einen guten Start
in ein gesundes und glückliches neues Jahr,
voller Kreativität, Sonnenschein und Rückenwind!


Bis bald ♥ ich freue mich auf euch,
eure Gesine




mit Freuden verlinkt bei Jana´s After Work Sewing